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Einsatzkurzbericht 29.04.17 - 2

85-Jährige stirbt bei Hausbrand in Amtzell
Eine 85-jährige Frau ist am Samstagnachmittag bei einem Hausbrand im Amtzeller Weiler Pfärricher Höfe ums Leben gekommen. Die um kurz nach 14 Uhr eintreffende Feuerwehr konnte die Frau nur noch tot aus dem Gebäude bergen. Die Löscharbeiten dauern an. Zur Ursache des vermutlich in der Küche des Hauses ausgebrochenen Feuers gibt es noch keine Erkenntnisse. Gleiches gilt für die Höhe des Sachschadens.

Um kurz vor 14 Uhr hatte die Einsatzkräfte der Alarm erreicht, dass in den Pfärricher Höfen ein Zimmerbrand ausgebrochen war, darin befindlich: eine allein lebende Person. Alarmiert worden waren sie von Nachbarn auf dem früheren bäuerlichen Anwesen.

Brand war nach 20 Minuten gelöscht
Wenige Minuten später trafen die Amtzeller Feuerwehrleute ein. Da war die Frau bereits verstorben, berichtet Kommandant Martin Weber. Der erste Trupp habe dann die Leiche geborgen, ehe weitere Kräfte unter Atemschutz in das alte Gebäude eindrangen, um des Feuers Herr zu werden. Laut Weber war der akute Brand nach rund 20 Minuten gelöscht. Unterstützt wurde die Amtzeller Wehr dabei von ihren Kameraden aus Wangen. Insgesamt waren rund 50 Feuerwehrleute vor Ort, sagt Kreisbrandmeister Oliver Surbeck.

Als die Kräfte die Fenster des Hauses öffneten drang demnach dichter, schwarzer Rauch heraus. Und auch nachdem die wichtigsten Löscharbeiten erledigt waren, mussten die Feuerwehrleute weitere Glutnester bearbeiten. Surbeck geht davon aus, dass die Nachlöscharbeiten den ganzen Samstag über andauern. Dies habe auch damit zu tun, dass es sich bei dem Gebäude in den Pfärricher Höfen um einen Altbau mit viel hölzernem Innenleben handelt.
Derweil wurden die ersten Einsatzkräfte, die vor Ort waren, und die 85-jährige Frau nur noch tot bergen konnten, psychologisch betreut. "Solche Bilder vergisst du nicht, sie gehen dir nicht mehr aus dem Kopf", beschreibt der Kreisbrandmeister die mentalen Auswirkungen des Einsatzes auf diese Feuerwehrleute. Für die Betreuung im Raum Wangen zuständig ist Stephan Wiltsche. Wiltsche ist nicht nur selbst Feuerwehrmann, sondern auch bekannter Seelsorger. "Ein Glücksfall" sei diese Kombination, so Surbeck. Zudem wurden auch Anwohner und Zeugen an einem Einsatzwagen des Deutschen Roten Kreuzes, der etwas abseits des Geschehens postiert wurde, betreut.

Bürgermeister und Kripo vor Ort
Vor Ort waren zudem Kräfte der Polizei, darunter - wie in solchen Fällen üblich - auch die Kripo. Sie ermittelt wegen der Brandursache. Auch Amtzells Bürgermeister Clemens Moll machte sich in Bild von der Lage.
Quelle: SZON

 

Eingesetzte Kräfte

 

Feuerwehr HLF
TLF
LF8
MTW
Rüstzug FF Wangen
Löschzug
Polizei Wangen Polizei Wangen
Kriminalpolizei
DRK NEF
DRK SEG Wangen
MZF RTW
MZF
Einsatz 1 Einsatz 2

 

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